Browsing Category

Herzhaft knusprig

Herzhaft knusprig

Dinkelwecker’l zum Frühstück

Wie heißt es so schön?

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages! Jahrelang geht es einem speziell als Teenager schwer auf die Nerven, wenn man sich hinsetzten soll um erstmal etwas zu frühstücken oder noch schlimmer, wenn man früher aufstehen soll vor der Schule – extra dafür. Also mir haben diese kostbaren 15 Minuten immer gefehlt – aber wem auch nicht!

Und heute? Genau das Gegenteil es gibt nichts, was sich besser zelebrieren lässt als ein leckeres Frühstück und wenn man das selbstgebackene Gebäck mitbringt ist man automatisch der liebste Gast!

Heute habe ich kleine Dinkelweckerl gebacken die sich gut im Auto bzw bei der Raststation essen lassen weil sie wenig bröseln 🙂

Wie bei den meisten Dinkelbrotsorten braucht ihr wieder ein Mehlkochstück, damit der Teig schön fluffig wird und nicht wie ein Stück Pappkarton schmeckt 😛

Mehlkochstück*

25 g Dinkelmehl 630
125 g Wasser
13 g Salz

Alles zusammen zu einem Mehlpudding kochen, abfolieren um Hautbildung zu vermeiden und kalt werden lassen (kann auch über Nacht in den Kühlschrank oder bei Raumtemperatur stehen).

Weiteres

450 g Dinkelmehl
85 g Wasser, lauwarm
95 g Naturjoghurt, mager
10 g temperierte Butter
13 g Dinkelsauerteig

Nachdem das Mehlkochstück ausgekühlt ist, geht es wie folgt weiter:
Wasser und Joghurt mischen und alles zusammen zu einem einheitlichen Teig rühren.
Gut abdecken und für 12 Stunden bei 20°C stehen lassen. Am Besten wäre es, wenn ihr den Teig alle 3 Stunden dehnt und faltet**.

Die Arbeitsplatte bemehlen, den Teig darauf legen und in 9 Teile teilen. Die Teiglinge so schleifen, dass sie straff und rund sind, anschließend länglich drehen.
Auf ein feuchtes Tuch drücken*** und weitere 12 Stunden in einem bemehlten Tuch ruhen lassen.

Backrohr mit 2 Blechen auf 250°C aufheizen.
Die Wecker’l auf ein Backpapier setzen und bei 230°C zwischen den vorgeheizten Blechen für 20 Minuten backen. Das oberste Blech nach 8 Minuten heraus nehmen.

*Mehlkochstück: Gerade wenn man nur Dinkelmehl in seinem Brot verarbeitet eignet sich das Mehlkochtstück um das Brot fluffiger werden zu lassen. Backt ihr ohne Kochstück könnte das Brot wie ein Kaugummi werden.

**Dehnen und falten: Das bedeutet: Hand anfeuchten mit der Hand dem Schüsselrand entlang unter den Teig fahren, zupacken und hochziehen und in die Mitte legen. Einmal bzw Zweimal rundherum und dann wieder Deckel drauf und bei Raumtemperatur stehen lassen.

***auf ein feuchtes Tuch drücken: danach könnt ihr wenn ihr wollt die Wecker’l in Mohn, Sonnenblumenkernen oder zum Beispiel Haferflocken wälzen, dazu muss aber dann bei der weiteren Gare der Teigling mit dem Körnern nach unten gelagert werden.

Brote/ Herzhaft knusprig

Dinkel trifft Buttermilch

Bevor ihr loslegt benötigt ihr ein Mehlkochstück* und Dinkelsauerteig**

Mehlkochstück

25 g Dinkelmehl 630
125 g Wasser
13 g Salz

Alles zusammen zu Mehlpudding kochen, abfolieren um Hautbildung zu vermeiden und kalt werden lassen (kann auch über Nacht in den Kühlschrank oder bei Raumtemperatur stehen).

Der Teig


165 g Mehlkochstück
510 g Dinkemehl 630
295 g Buttermilch
18 g Dinkelsauerteig (alternativ Weizensauerteig)

Alles in eine grosse Schüssel wiegen, Sauerteig nicht direkt mit der Buttermilch vermischen. (Mehl, Sauerteig und Kochstück grob vermischen, Buttermilch einarbeiten) alles per Hand! Der Teig wird besser und ganz ehrlich, es geht schneller als danach die Maschine zu putzen 😛

Man braucht für den Hauptteig kein Salz, da es ja im Mehlstück schon verarbeitet ist.

Teigruhe 24 Stunden vor dem austrocknen geschützt.
Nach 2 und 8 Stunden sowie nach 12 und 18 Stunden dehnen und falten***.

Nach 24 Stunden auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und schonend zu einer Kugel formen. Die Luft möchten wir drinnen lassen, also hier ohne Aggression oder hohen Kraftaufwand wie Herkules ans Werk gehen 😉

In einen bemehlten Gärkorb oder in eine mit einem Tuch ausgelegte, bemehlte Schüssel geben und für 1 Stunde wieder gehen lassen.


Den Backofen auf 250°C vorheizen, wer einen Gusseisentopf mit Deckel oder einen Kochtopf ohne Plastikteile hat, heizt diesen mit auf.
Danach die Temperatur auf 230°C reduzieren und den Teig “hineinfallen” lassen.

35 Minuten mit Deckel und 15 Minuten ohne Deckel backen.

Nach dem Backen auf einem Gitterrost auskühlen lassen.





*Mehlkochstück: Gerade wenn man nur Dinkelmehl in seinem Brot verarbeitet eignet sich das Mehlkochtstück, um das Brot fluffiger werden zu lassen. Backt ihr ohne Kochstück, könnte das Brot wie ein Kaugummi werden 🙂

**Dinkelsauerteig: Ist eine richtige Diva und ich ersetze Dinkelsauerteig gerne mit Weizensauerteig, denn der ist umgänglicher. Wer es gerne etwas säuerlicher im Geschmack haben möchte kann auch Roggensauerteig verwenden.

***Dehnen und falten: Das bedeutet: Hand anfeuchten mit der Hand dem Schüsselrand entlang unter den Teig fahren, zupacken und hochziehen und in die Mitte legen. Einmal bzw Zweimal rundherum und dann wieder Deckel drauf und bei Raumtemperatur stehen lassen.

Herzhaft knusprig

Grill-Wurzelbrot

Unser persönlicher BBQ-Liebling <3

Eigentlich! sollte es viel dunkler sein… da werde ich jedem immer Recht geben, aber wir bepinseln das Brot immer mit Knoblauchbutter und legen die Wurzel auf den Holzkohlegrill.

Für 3 schöne Stangen die gut und gerne für 4 Erwachsene reichen nehme ich immer:

485 g Weizenmehl Typ 700
50 g Bio-Dinkelmehl
30 g Roggenvollkornmehl
375 g lauwarmes Wasser
13 g Salz
15 g Olivenöl
19 g Weizensauerteig

Mein Weizensauerteig „Elias“- ja auch er hat einen Namen wie es sich für einen guten Sauerteig gehört – ist schon einige Monate alt und wird montags gefüttert wenn ich mittwochs den Teig ansetzten möchte 🙂 Elias wohnt im Kühlschrank, damit der Geschmack nur dezent sauer ist.

Das Wie


Ich wiege immer alles und gebe die Mehle und den Sauerteig in eine Schüssel.
Das lauwarme Wasser mische ich mit dem Öl und dem Salz zusammen und rühre kräftig um. Die flüssigen Zutaten mische ich nun mit den Mehlen zusammen und vermische alles so lange per Hand bis ich einen einheitlichen Teig habe.

Die eigentliche Ruheschüssel in der mein Teig dann für 24 Stunden bei ca 20 °C ruht hat einen Deckel damit nichts austrocknen kann.
Dehnen und Falten bedeutet, dass wir den Teig mit angefeuchteter Hand von der Seite zur Mitte erst dehnen und dann zurück falten.
Das machen wir nach ca. 6 Stunden und nach 18 Stunden Ruhepause.

Bis jetzt war die Arbeitsfläche ja immer noch erstaunlich sauber, dass ändert sich bei mir aber immer spätestens jetzt… 🙂

Den gesamten Teig auf die großzügig bemehlte Arbeitsfläche geben und den Teig in drei gleiche Teile abstechen.
Teiglinge gut bemehlen, die Enden gegenläufig drehen und auf ein Backpapier setzen.

Das Backrohr auf 250°C mit 2 Blechen vorheizen. Die Brote zwischen die beiden Bleche in das Rohr schieben und bei gleichbleibender Temperatur für 22 Minuten backen. Das oberste Blech nach 8 Minuten heraus nehmen.